Einen biologisch-ökologischen Schwerpunkt verfolgte die Arbeit „Zink als natürlicher Pflanzenwachstumskatalysator“. Alessia Edua Coletta (FOS Sozialwesen 12) untersuchte, in welchen Konzentrationsbereichen der Mikronährstoff Zink das Pflanzenwachstum fördert und wo mögliche Hemmeffekte einsetzen.
Besonders überzeugen konnte die Jury die Forschungsarbeit zur „Herstellung eines auf natürlichen Ausgangsstoffen basierenden Insektenrepellants sowie Testung seiner Wirksamkeit“. An dem Projekt arbeiteten Jennifer Juhas (FOS Sozialwesen 12) und Vincent Tauss (FOS Technik 12) mit. Ihre Arbeit wurde mit dem 3. Preis im Fachgebiet Biologie beim Regionalwettbewerb München Nord ausgezeichnet. Damit gelang der Beruflichen Oberschule Erding bereits beim Debüt ein Platz auf dem Siegerpodest – ein beachtlicher Motivationsschub für die schulische Forschungsarbeit. Alle drei Projekte wurden vom Lehrkräfte-Duo Isabella Kurz und Andreas Nagy betreut.
Insgesamt nahmen 79 Beiträge in sechs Kategorien (u. a. Physik, Informatik, Chemie, Biologie, Luft- und Raumfahrttechnik und Arbeitswelt) am Regionalwettbewerb teil. Vor diesem starken Umfeld gewinnt die Auszeichnung zusätzlich an Bedeutung. Die Schulfamilie gratuliert allen Beteiligten herzlich und würdigt den Einsatz, die Teamarbeit und den wissenschaftlichen Anspruch der Nachwuchsforscherinnen und -forscher.
Mit Blick nach vorn ist bereits klar: Die Projekte sollen fortgeführt werden. Geplant ist, die Entwicklungsarbeiten in den kommenden Monaten zu vertiefen, Ergebnisse weiter zu validieren und – wo möglich – in praxisnahe Anwendungen zu überführen. Die FOSBOS Erding stärkt damit ihr Profil im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und setzt ein klares Zeichen für forschendes Lernen.
Andreas Nagy