Willkommen auf der Internetseite der FOSBOS Erding

An der FOSBOS Erding können Schüler­innen und Schüler auf­bauend auf der mitt­leren Reife in den vier Aus­bil­dungs­rich­tungen Inter­natio­nale Wirt­schaft, Sozial­wesen, Technik und Wirt­schaft und Ver­wal­tung die Fach­hoch­schul­reife (Fachabitur) oder die fach­ge­bun­dene bzw. all­ge­mei­ne Hoch­schul­reife (Abitur) er­wer­ben.

Zum einen sprach er die Raumnot an, die die Schule dazu zwinge, Klassen teilweise an die Herzog-Tassilo-Realschule auszulagern, und bat die Vertreter der Landkreise Erding und Ebersberg, dem Boom der Schulart Rechnung zu tragen und Räume am Standort zu ermöglichen. Zum anderen stellten die häufigen Streiks im öffentlichen Nahverkehr die Schülerinnen und Schüler vor Probleme, sodass man teilweise auf Distanzunterricht ausweichen musste. In diesem Zusammenhang dankte Baumgärtel auch dem anwesenden Dritten Bürgermeister der Stadt Erding, Harald Seeholzer, der die Bitten der Schule offensichtlich weitergetragen hatte, sodass man mittlerweile einen Glasfaseranschluss im Haus habe. Schließlich gratulierte er den Abschlussschülern zu ihren Leistungen und erklärte, dass dieser Abschluss „nicht das Ende, sondern vielmehr der Beginn einer Reise“ sei.

Im Anschluss betrat der stellvertretende Landrat des Landkreises Erding, Franz Hofstetter, die Bühne. In seiner Rede gratulierte er den Abiturientinnen und Abiturienten und betonte die Wichtigkeit von Ausdauer, Entschlossenheit und Zusammenarbeit im Leben. An den Schulleiter gewandt versicherte er, dass die Raumsituation an der FOSBOS auf der Agenda stehe und sich eine Lösung finden werde. Hofstetter überreichte dann die Preise des Landkreises Erding für zwölf Schülerinnen und Schüler mit einem Notenschnitt bis 1,5.

Als nächstes wandte sich Magdalena Föstl, die stellvertretende Landrätin des Landkreises Ebersberg, an die Schulfamilie. Sie überbrachte die Glückwünsche von Landrat Robert Niedergesäß. Mit dem hier gemachten Abschluss hätten die Schülerinnen und Schüler ein gutes Fundament für das weitere Leben gelegt, so Föstl. Damit dürften sie jetzt erst mal den Sommer – und vielleicht auch ein Sommermärchen – genießen. Magdalena Föstl konnte drei Absolventinnen und Absolventen mit dem Anerkennungspreis des Landkreises Ebersberg auszeichnen.

„Machen Sie Ihren Eltern ein bisschen Angst!“

Robert Seeholzer, Dritter Bürgermeister der Stadt Erding, sagte den Schülerinnen und Schülern, dass sie mit ihren Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt seien. Er riet den jungen Leuten, rauszugehen und hinter Mauern zu blicken – und dabei ruhig den Eltern auch mal ein bisschen Angst zu machen, früher habe es schließlich auch gereicht, sich alle vier Wochen mal kurz aus dem Ausland zu melden. Seeholzer überreichte anschließend die Ehrenpreise der Franz-Eisenreich-Schulfondstiftung. Die Preisträger durften sich über je 200 Euro freuen, von denen man sich „Bücher kaufen kann – oder 13 Mass auf dem Oktoberfest“.

Anton Bichlmeier, der Vorsitzende des Fördervereins, durfte die besten Seminararbeiten – allesamt mit 15 Punkten bewertet – würdigen. Die Themen reichten von Stammzellen, Gewalt gegen Polizisten, Jugendkriminalität und Holzbauweise bis hin zur Herstellung eines Silvaners durch einen Hobbywinzer. „Wer schon einmal eine Prüfung abgelegt hat, weiß, wie schwer es ist, eine Eins mit Stern zu bekommen“, sagte Bichlmeier und riet den Preisträgern, sich von dem Geld einen schönen Abend zu machen.

Elternbeirat Stephan Adler lobte das gesamte Team, das hinter den Leistungen der Schülerinnen und Schüler steht. Er betonte, dass manchmal die „Kurz-vor-knapp“-Taktik, die viele bei den Abschlussprüfungen anwendeten, auch durchaus erfolgreich sein kann. „Hetzt euch nicht!“, sagte er den jungen Leuten, auch wenn er nicht so verstanden werden wolle, dass man jetzt ein halbes Jahr am Strand abfeiere. Bevor er den Preis der Landeselternvereinigung für das bayernweit beste Ergebnis im Wirtschaftszweig der BOS an Antonia Lohner mit einem Schnitt von 0,97 übergab, brachte er die Gefühle der Eltern auf den Punkt: „Wir sind stolz auf euch!“

Auch richtiges Lüften gelernt

Die letzte Rede war den Vertretern der Schülermitverantwortung (SMV) vorbehalten. Kilian Bauer, Erster Schülersprecher der BOS, gab zu, viel zu spät mit dem Schreiben angefangen zu haben, dass es aber mit Chat-GPT und wenig Schlaf dann doch noch geklappt habe. Er bedankte sich für das „Vermitteln praktischer Lebenskompetenzen, z.B. Sicherheitstipps beim Fahrradfahren oder das richtige Lüften, ohne dass der Griff demontiert wird.“ Maximilian Radinger, Erster Schülersprecher der FOS, knüpfte an und ging auf die vielfältigen Projekte der SMV ein, von Spendenaktionen über die FOSBOS-Partys bis zur Organisation dieser Abschlussfeier. Das Geld, das mit den Partys verdient wurde, sei in Freibier, das es im Anschluss an den offiziellen Teil gebe, investiert worden – Zwischenapplaus. Er bedankte sich bei der Schulleitung und dem Elternbeirat für die gute Zusammenarbeit und hob besonders das Engagement der Jugendsozialarbeiterin Verena Kißler und der Verbindungslehrerinnen Susanne Burgholzer und Isabella Kurz hervor.

Schließlich bekamen die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse, überreicht von den jeweiligen Klassenleitern, bevor es zum lockeren Sektempfang auf den Pausenhof ging. Moderiert wurde die Marathonveranstaltung von Bernhard Schuster, der souverän und mit seinem ganz speziellen Humor durch den Tag führte. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Schulband unter Leitung von Matthias Schultheiß, die mit ihren eindrucksvoll vorgetragenen Stücken die Aula begeisterte – neben bekannten Rock- und Popnummern sogar mit einem Song aus Pakistan. Und auch der „FOSBOS-Song“ der Lehrerband durfte nicht fehlen, denn: „An der FOSBOS in Erding – do war i zwoa Johr dabei!“

Thomas Kaschel

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