Abschlusspräsentation Schulneubau FOS/BOS Erding

Abschlusspraesentation01Dr. Bottermann (DBU), Ministerin Scharf, Stellv. Landrätinnen Föstl und Eichinger, Hanns-Peter Kirchmann (kplan AG) und Dr. Hauer (ZAE) bei der Übergabe des Abschlussberichts (von links)

Am Montag, dem 15. Juni 2015 fand die Abschlusspräsentation für das Bauvorhaben der FOS/BOS Erding in unserer Schule statt. Nachdem wir das Schulhaus im März 2011 beziehen konnten, wurde beim Passivhausbau als Pilotprojekt ein dreijähriges Monitoring durchgeführt. In dieser Zeit wurde die Gebäudetechnik verbessert und es wurden letzte Mängel beseitigt. 

Die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf zeigte sich vom Schulneubau beeindruckt und bezeichnete das Bauprojekt als Projekt für die Zukunft. Durch seinen geringen Energieverbrauch setzt der Schulneubau Maßstäbe im Bereich Umweltschutz und Ressourcenschonung und zeigt damit Wege auf, wie öffentliche Gebäude der Zukunft aussehen können. Ministerin Scharf hatte bereits als Kreisrätin des Landkreises Erding mit für das Bauvorhaben gestimmt und konnte nun den Entwurf des Abschlussberichts zum Energiebedarf mit entgegennehmen. Sie dankte in Ihrer Ansprache dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Dr. Heinrich Bottermann für das finanzielle Engagement, mit welchem die DBU dieses Bauvorhaben unterstützt hat.

Dr. Bottermann betonte den Vorbildcharakter des Schulneubaus für den Umweltschutz im Hinblick auf die Energie- und Ressourceneffizienz. Durch die Ausnutzung von natürlichen Wärmequellen und Tageslicht und durch die hochdichte Gebäudehülle wird an der FOS/BOS Erding der maximale Energiebedarf des Passivhausstandards sogar um 40% unterschritten. Die DBU förderte den insgesamt ca. 17,5 Millionen Euro teuren Neubau mit 886.000 Euro. Dr. Bottermann dankte stellvertretend den anwesenden stellvertretenden Landrätinnen Gertrud Eichinger (Erding) und Magdalena Föstl (Ebersberg) für die Entscheidungen der Landkreise als Sachaufwandsträger der Schule, das Bauvorhaben als Passivhaus planen und ausführen zu lassen.

Hans Gruber vom Architekturbüro kplan AG erläuterte die architektonischen Grundüberlegungen des Gebäudeentwurfs und deutete die verschiedenen baulichen Maßnahmen an, mit welchen der extrem niedrige Energiebedarf erreicht werden konnte. Dr. Andreas Hauer vom Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE) wies darauf hin, dass beim Schulneubau sowohl Komfort, Funktionalität als auch die Einsparung von Energie in einem hohen Maße erreicht wurden und gab einen kurzen Einblick in die Monitoringphase, welche vom ZAE durchgeführt wurde.

Beim anschließenden Schulhausrundgang konnten sich interessierte Gäste der Veranstaltung über den Schulhausneubau und die technischen Umsetzungen informieren.

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