Mittlere Führungsebene: Weiterentwicklung der Fachbereichsleiter/Fachbetreuer zu Abteilungsleitern

Im Rahmen des Modellversuchs Profil21 wurde an unserer Schule das Führungsmodell der Mittleren Führungsebene erfolgreich erprobt. Seit 2014 existiert an unserer Schule als Weiterentwicklung die Erweitere Schulleitungnach Art. 57a BayEUG.

Die Aufgabenfelder der Fachbereichsleiter/Fachbetreuer lagen bisher in der Organisation der Abteilung, z.B. Stundenplanerstellung, Lehrereinsatz, Aufstellung des Haushalts der Abteilung, und der pädagogischen Betreuung der Kollegen, z.B. Leiten von pädagogischen Fachkonferenzen, Erstellen eines Fortbildungsplans, Information über neue Unterrichtsmittel.

Die Abteilungsleiter (AL) übernehmen zusätzlich die Personalverantwortung für die Lehrpersonen in ihrer Abteilung. Unterstützt werden sie dabei von den Fachbetreuern (FB) der jeweiligen Fächer, z.B. Deutsch, Sozialkunde.

Zielsetzung:

    1. Die Qualität des Unterrichts wird gesichert bzw. verbessert.
    2. Regelmäßige Leistungsbestätigungen fördern die bessere Selbsteinschätzung, Motivation und das Selbstwertgefühl der Lehrpersonen.
    3. Häufigere Mitarbeitergespräche fördern die persönliche Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
    4. Die abschließende Beurteilung der Lehrpersonen durch den Schulleiter wird unter Einbeziehung der Abteilungsleiter/Fachbetreuer objektiver.
    5. Der Schulleiter wird entlastet.

Die Ziele werden erreicht, indem der AL/FB die Rolle eines Beraters/Coach einnimmt und den Lehrpersonen seines Verantwortungsbereiches Feedback zu den verschiedenen Tätigkeitsbereichen gibt. Als Ergebnis der Feedbackgespräche kann auch eine Zielvereinbarung getroffen werden.

Maßnahmen:

Innerhalb ihres Verantwortungsbereiches

Ergebnisse:

Die bisherigen Rückmeldungen von AL/FB und Lehrpersonen lassen darauf schließen, dass die angestrebten Ziele erreicht werden können. Die zusätzlichen Aufgaben der AL/FB erfordern zusätzliche Zeitressourcen für diesen Personenkreis.

Weitergehende Informationen:

Handlungsplan „Mittlere Führungsebene“ vom 15. Januar 2007