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Im Praxisteil der Veranstaltung wurde dann konkret gemessen. Welchen Lärmunterschied macht es, wenn man mit dem Auto 30 km/h fährt, einmal im dritten Gang und einmal im ersten Gang? Wieviel Benzin wird dabei jeweils verbraucht? Oder ab welcher Musiklautstärke im Fahrzeug kann der Fahrer Anweisungen durch ein extrem lautes Megafon nicht mehr wahrnehmen? Ein Highlight am Ende der Veranstaltung war das Füllen eines Ballons mit Abgasen. Nach einer Minute am Auspuffrohr dehnte sich der Ballon bei 3000 U/min auf einen Umfang von über 2,50 m aus. Das entspricht ca. 500 Liter an Abgasen bei einer normalen Autofahrt in jeder Minute. So etwas einmal konkret zu messen, war für die Schülerinnen und Schüler richtig interessant.

Besonders in diesem herausfordernden „Corona-Jahr“ seien solche außerunterrichtlichen Veranstaltungen ein wichtiger Wegweiser zurück zu einer vielseitigen schulischen Normalität, so der Koordinator der Schulungen Johannes Leiner. Er selbst war dabei über die durchgehend gelungene Verknüpfung von Theorie und Praxis in dieser Schulung sehr begeistert. Ebenso angetan war er darüber, mit welchem großen Interesse die Schülerinnen und Schüler bei dieser Aktion mitmachten und dass diese ein durchwegs positives Feedback gegeben haben.

Bei dem Angebot des ADAC handelt es sich um ein Konzept des ADAC und TÜV, mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.