Berufliche Oberschule Erding

Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule

Unsere erste Fahrt: Celje in Slowenien

Das erste Puzzle-Teil ist gesetzt

DasSlowenien 2013 4 aktuelle Comenius-Projekt mit Beteiligung der FOS/BOS Erding verfolgt das Ziel, unter dem Titel „Culture Puzzle“ gemeinsam mit den Partnerschulen aus Polen, Italien, Slowenien und der Türkei Produktionen aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz und Kunst zu planen, zu organisieren und letztlich in den einzelnen Ländern und Schulen zu präsentieren. Zur Realisierung des  ersten Puzzle-Teils „Musik“ reisten Lehrer und Schüler der Beruflichen Oberschule Erding vom 2.-6. Februar ins slowenische Celje. Neben den fünf Mitgliedern der aktuellen Schulband machten sich die Lehrkräfte Ute Huber als Projektverantwortliche,  Matthias Schultheiß als musikalischer Leiter und Klaus-Peter Schmitz auf den verschneiten Weg nach Slowenien. Die mitgereisten Schülerinnen und Schüler waren während ihres Aufenthaltes bei Gastfamilien untergebracht. Dabei zeigten sich alle begeistert von der beispiellosen Gastfreundschaft und den intensiven Gesprächen über Land und Leute. Nach zwei intensiven Probetagen fand am 5. Februar im vollbesetzten Festsaal des Gymnasiums von Celje das gemeinsame Konzert statt. Um es kurz zu machen: Die aufgeführte musikalische Darbietung war ein mit tosendem Beifall bedachter Erfolg. Jedes Ensemble präsentierte nacheinander eine Komposition in der Sprache eines der beteiligten Länder und danach in der eigenen Landessprache. Am Schluss intonierten alle Musiker Beethovens „Ode an die Freude“ in der englischen Fassung. Zuhause konnten alle beteiligten Schulen das Konzert via Livestream verfolgen. Neben dem musikalischen Aspekt blieb dem Schüler- und Lehrerteam der FOS/BOS Erding noch genügend Zeit, um sich im Rahmen diverser Programmpunkte ein Bild über Celje und seine Umgebung zu machen und so fiel nicht nur den Schülern der Abschied schwer. Im April treffen sich die Comenius-Teams in der Türkei, um gemeinsam das nächste Puzzle-Teil „Theater“ zu realisieren.

Erfahrungsberichte unserer Schüler:

Eindrücke aus unserer Slowenien-Reise (1. Teil unseres Comenius-Projektes Culture Puzzle“)

Sa 02.02.Slowenien 2013 1 Nach einer langen und leicht schneebedeckten Fahrt wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Zuhause aßen wir eine Kleinigkeit bevor wir uns fertig machten, um dann kurze Zeit später auf den Weg zum „53. maturantski ples“ –einer Art „Abi-Ball“ die anderen Gäste des Comenius- Projektes zu treffen.
So 03.02. Nach einer etwas zu kurz geratene Nacht standen die ersten Proben in der örtlichen Schule an. Zu Mittag besuchten wir gemeinsam ein sehr gutes Restaurant in der Stadt. Später am Nachmittag machten wir eine Sightseeingtour und lernten den alten Marktplatz, verschiedene Kirchen, das alte Stadttor und noch mehr kennen.
Mo 04.02. Wieder einmal früh Aufstehen. Nach einem hervorragendem Frühstück (wie eigentlich jede Mahlzeit) ging es dann gleich mit der Familie in die Schule, um weiter zu proben und am Nachmittag mit anderen Schülern einige Workshops innerhalb der Schule zu besuchen. Da gab es begabte Bauchtänzerinnen, einen tollen Gospel-Chor, eine eigener gedrehter Film, architektonische Werke aus Papier, und vieles mehr.
Di 05.02. Heute ging es noch früher los als sonst, denn ich durfte in den Unterricht mit. Dann folgten die letzten Proben und die anschließenden zwei Auftritte vor den Schulklassen. Am Abend haben wir in der Familie zusammen Klavier gespielt und über verschiedene Themen diskutiert.
Mi 06.02. Trauriger Abschied, letzte Fotos, Glückwünsche und dann verließen wir den Ort, der für uns für kurze Zeit ein Art Zuhause war. Nach einer langen, dieses Mal fast beängstigenden verschneiten Fahrt kamen wir glücklich und mit vielen Erfahrungen und Erlebnissen nach Hause zurück. Hvala- Danke.
(Sophie Büsel, gekürzt)

Nach einer mehrstündigen Anreise nach Slowenien wurden wir mit offenen Armen empfangen und in den Gastfamilien aufgenommen. Am selben Abend noch besuchten wir deren hiesigen Abschlussball und waren mitten drin statt nur dabei. Diese sehenswerte Veranstaltung zeigte uns, wie die Slowenen auf traditionelle Art und Weise einen der wichtigsten Tage für junge Menschen feiern. Die darauf folgenden Tage durften wir Teil haben an deren Schulleben, sie zeigen uns in unzähligen Workshops, wie und was sie lernen, vor allem ihre atemberaubende musische Neigung brachten sie uns sehr nahe. In den Gastfamilien lernten wir das Leben und die Kultur der äußerst aufgeschlossenen netten und freundlichen Slowenen kennen. Auch die Gastländer (Polen, Türkei, Italien und Deutschland) durften bei einem überwältigenden Konzert zeigen, wie sie zu Hause ihre Musik leben. Es war ein sehr schöner Ausflug, welchen wir nicht so schnell vergessen werden.
(Giuliano Giacoppo)

Was ich zuerst einmal vorweg nehmen muss, dass es sich allemale gelohnt hat bei diesem Projekt mitzuwirken, es hat unendlich viel Spaß gemacht, sowohl innerhalb der Gruppe, aber auch in einer Gastfamilie zu leben und die Kultur eines anderen Landes kennen zu lernen. Ich würde jederzeit wieder bei einem derartigen Projekt mitwirken wollen, und kann es nur weiterempfehlen an meine Mitschüler. Im Bezug auf die Schule in Celje ist besondes zu erwähnen, dass auf die Kreativität und handwerkliche Begabung sehr viel Wert gelegt wird. Man hatte auch den Eindruck, dass der Klassenzusammenhalt sehr groß ist, was unter anderem daher kommen könnte, dass die Klassen durchschnittlich nur ca. 21 Personen beinhaltete. Auch habe ich mir sagen lassen, dass die Schüler eine große Motivation in der Schule an den Tag legen, weil sie im Hinterkopft haben, dass sie nur mit guten Noten eine Chance auf einen ordentlichen Job haben. Zu meiner Gastfamilie ist zu sagen, dass diese mich herzlichst und voller Gastfreundlichkeit empfangen haben. Sie waren stehts bemüht, dass alles perfekt ist. Ich bekam zudem einen kleinen Einblick in die Landessprache und kann mich jetzt etwas auf Slowenisch Verständigen, was immer hilfreich ist.
(Steffi Bart, gekürzt)

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